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Das alte Jahr neigt sich dem Ende zu und das neue steht schon vor der Tür. Unser Leben ist einem ständigen Wandel unterzogen. Nichts bleibt, wie wir es kennen, was uns vertraut ist, wie wir uns „eingerichtet“ haben. Ob wir das begrüßen oder fürchten, wir können am Wandel und am Voranschreiten der Zeit nichts ändern. Der einzige, der bleibt, ist Gott mit seinem Wort und seinen Zusagen. Er ist und bleibt derselbe: (...) „aber das Wort unseres Gottes bleibt für immer in Kraft.“ (Jesaja 40,8)
Gott ist der Garant für Treue und Verlässlichkeit! Wie ist das bei uns? Sind wir treu und verlässlich in unserem Tun und Reden? Leben wir nach dem Prinzip: „Was geht mich mein Geschwätz von gestern an“? Wie oft hörten wir von Politikern: „Der Euro ist sicher“. Wie viele Menschen vertrauten 1961 der Aussage des SED-Chefs Walter Ulbricht: "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten" ... und kurz darauf trennte die Mauer Familien, Freunde usw. Bei der Trauung versprechen sich Liebende: „Bis dass der Tod uns scheidet.“ Wir alle wissen, dass Versprechen von Menschen immer wieder gebrochen werden, und auch wir haben sicher nicht alle gehalten, oder?
Die Geburt Jesu erinnert uns an das Versprechen Gottes, dass er einen Retter, einen Messias schicken wird – es hat zwar Jahrhunderte gedauert, bis Jesus dann geboren wurde (je nachdem, wann man gelebt hat), aber Gott hat alle Verheißungen eingehalten. ER steht zu dem, was er gesagt hat. ER ist nicht unzuverlässig – nur ist es erstaunlich, dass wir uns oft schwer tun, ihm dann auch seine Verheißungen zu glauben und unser Leben danach auszurichten. Trotz allen Wandels, den wir erleben, der uns auch Angst machen und Sorgen bereiten kann, bleibt Gott verlässlich. Gerade die Älteren unter uns, die schon viele Jahre mit Jesus unterwegs sind, können dies bestätigen, dass Gott sie nie verlassen hat. Auch dies hat ER versprochen: „Auch bis in euer Alter bin ich derselbe, und ich will euch tragen, bis ihr grau werdet. Ich habe es getan; ich will heben und tragen und erretten.“ (Jesaja 46,4)
In allem Wandel bleibt Gott das Auge im Sturm und der Fels in der Brandung, der Orientierung, sicheren Stand, Frieden und Ruhe dem verleiht, der sich darauf verlässt. Oftmals erleben wir uns nicht als stark und beständig, aber auch hier kann uns ein Versprechen Gottes Mut geben:
Jesus Christus spricht: „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“ (2. Korinther 12,9)
Dies ist auch die Jahreslosung für 2012, mit der ich euch herzlich grüßen und ermutigen möchte.
Gott segne euch mit Vertrauen auf seine Verlässlichkeit und Treue!
Dieter Kullmann
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