Sonntag, 05. Februar 2012
Septuagesimae (70 Tage vor Ostern)
Es wird geschehen zu der Zeit, dass das Reis aus der Wurzel Isais dasteht als Zeichen für die Völker. Nach ihm werden die Heiden fragen.
Paulus schreibt: Wenn aber nun du, der du ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teilbekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums, so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich.

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Liebe Mitglieder und Freunde des CVJM Gummersbach e. V.!
 
Magst du Veränderungen? Räumst du immer  mal wieder ein Zimmer um oder dekorierst entsprechend der Jahreszeit bzw. des Kirchenjahres die Wohnung um? Freust du dich daran, neue Leute kennen zu lernen?

Manche von uns lieben Veränderungen, andere fürchten sie, lieben das Gewohnte, Vertraute. Wir gehen unterschiedlich mit Veränderungen um. Ob wir es wollen oder nicht, die Welt ist ständig in Bewegung, sie verändert sich ... - und auch wir verändern uns und sei es nur die Tatsache, dass wir von Tag zu Tag älter werden.
Ich war zwei Wochen lang mit jungen Erwachsenen in Süd-Frankreich auf unserer diesjährigen Sommerfreizeit unterwegs. Unter anderem sind wir mit Kanus die Tarn hinuntergefahren. Bei fast jedem Paddelschlag war es notwendig, das Kanu auf Kurs zu halten. Ständig war Korrektur verlangt, um nicht auf Steine zu fahren, zu weit ans Ufer zu kommen oder in einer Stromschnelle zu kentern. Dieses Erlebnis, was uns Aufmerksamkeit und Konzentration abverlangte, wurde für mich ein Bild für unser Leben: Wir brauchen immer wieder Kurskorrekturen, da wir sonst vom Lebens-Kurs abkommen, den Gott für uns vorhat. Damit wir auf Kurs bleiben, brauchen wir andere Menschen, authentische Vorbilder, Gemeinschaft, Stille, die Bibel, Predigten und Bücher, die uns immer wieder daran erinnern, wie ein jesusgemäßer Lebensstil aussieht. Problematisch ist nur, dass wir uns so schwer tun mit der Verhaltenskorrektur geschweige denn mit der Annahme von Korrektur oder gar Kritik von außen. Wir wissen, ob wir ‚auf dem Kurs’ sind, der Gott gefällt, oder ob wir Hilfe brauchen, um Muster und Gewohnheiten ‚endlich mal’ zu ändern, um ‚zu mehr Leben zu kommen’, in unserer Persönlichkeit zu reifen und ‚Christus ähnlicher’ zu werden. Ich ermutige dich zu Veränderungen und evtl. auch Beratung und Begleitung in Anspruch zu nehmen. Genügend Mut und Gottes Segen dabei!
Zwei Veränderungen im August, die uns als Verein (be-)treffen: Carmen Fuchs hat ihr Mimen- bzw. FSJ-Jahr bei uns beendet und Jan Schattschneider hat es seit dem 17. Aug. begonnen. Beiden wünschen wir Gottes Geleit und Segen! Berichte von ihnen wie auch von anderen über unsere zahlreichen Sommeraktionen kannst du hier im Heft lesen.
In den nächsten vier Monaten wird sich auch bei mir mein bisheriger Alltag verändern: Von September bis Dezember werde ich meine Bachelorarbeit im Rahmen meines Studiums ‚Soziale Arbeit’ über die Gesunderhaltung in unserer Leistungsgesellschaft schreiben und nicht im CVJM erreichbar sein. Klaus Wust und Jan Schattschneider sind daher deine Ansprechpartner im CVJM-Haus.
Welche Veränderungen stehen bei dir an?
   
Sei gesegnet mit der Gewissheit, dass Gott bei dir ist,
gerade in schwierigen Situationen! Viele Grüße von

 

Dieter Kullmann